Gustav Mahler Akademie

Die Mahler Akademie führt die seit einigen Jahren bestehende Tradition fort, ihre Sommerkurse schwerpunktartig einem Komponisten zu widmen. 2018 wird das Johannes Brahms sein. Wenig andere Komponisten haben sowohl im Symphonischen Repertoire als auch in der Kammermusik derartig viele unangefochtene Meisterwerke geschrieben wie Brahms. Seine erste Symphonie steht denn auch im Mittelpunkt des diesjährigen Orchesterkonzertes, in dem die Studenten gemeinsam mit 15 Mitgliedern des Mahler Chamber Orchestras und unter der Leitung des jungen israelischen Stardirigenten Lahav Shani auftreten werden. Shani hat mit nicht einmal 30 Jahren bereits alle großen Orchester der Welt dirigiert, ist Chefdirigent des Rotterdam Philharmonic und designierter Chefdirigent des Israel Philharmonic Orchestra. Solist wird Stefan Dohr sein, seines Zeichens Solohornist der Berliner Philharmoniker. In vier Kammermusikkonzerten im Merkantilgebäude werden die jungen Musiker, die dieses Jahr aus 500 Bewerbern ausgewählt wurden, die Höhepunkte der Brahmsschen Kammermusik aufführen: Die beiden Streichsextette, die berühmten Klaviertrios in H- und C-Dur, das Klarinettenquintett, das Horntrio, das Streichquartett in C-Dur sowie das göttliche Streichquintett op.111, das ursprünglich seine fünfte Symphonie hätte werden sollen. Unter der Anleitung und Mitwirkung von Heime Müller, Volker Jacobsen (beide ehemalige Mitglieder des Artemis Quartetts), Franz Bartolomey (Solocellist der Wiener Philharmoniker) und der Musiker des Mahler Chamber Orchestras werden die Studenten fast einen Monat lang in Klausur gehen und sich ausschließlich mit Brahms befassen. Für viele Instrumentalisten aller Generationen ist Brahms der Grund, warum sie überhaupt Musiker geworden sind. Dementsprechend riesig ist der Ansturm auf die Plätze der Akademie und dementsprechend hoch auch das Niveau der Studenten.




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