02.08.2019
20:30
Schloss Maretsch
Europa Galante
Fabio Biondi
Leitung, Violine

Programm

Suite “gli animali” 

Georg Philipp Telemann
Ouverture in sol minore per archi da Suite “La Changeante” TWV55: g2

Henry Purcell
Monkey dance from the opera "The Fairy queen" (1692)

Georg Philipp Telemann
Entrée von Faunen

Georg Friedrich Haendel
Sirene

Henry Purcell
Butterfly dance

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Antonio Vivaldi
Concerto per flauto, archi e basso continuo op. 10 n. 3 in re maggiore RV428 “Il cardellino”

Georg Philipp Telemann
Concerto per per violino in la maggiore “la rana” TWV 51:A4

José Herrando
Sonata "El jardín de Aranjuez en tiempo de primavera con diversos cantos de paxaros y otros animales" (1760) - trascrizione per archi e flauto: Fabio Biondi

Antonio Vivaldi

Concerto per violino op. 8 n. 10 in si bemolle maggiore, RV362 “La caccia”

  • Intero
    15,00 €
  • Over 65
    10,00 €
  • Under 26
    10,00 €
Free

Die Klänge der Natur

Die Frage, welches Verhältnis Kunst und Natur zueinander haben, inwiefern Kunst die Natur nachahmen kann oder inwieweit sich die beiden gegenseitig beeinflussen, hat seit jeher philosophische Diskurse angeregt. Schon Thomas von Aquin bemerkte: „Ars imitatur naturam in sua operatione.“ Auch wenn die Musik etwas Unbegreifliches an sich hat, ist sie fähig greifbare Realitäten zu erschaffen, die unsere fünf Sinne weit mehr herausfordern, als wir uns das vorstellen können. Das Programm dieses Abends liefert dazu einen fühlbaren Beweis, indem sich unterschiedliche Berührungspunkte zwischen Mensch und Natur entfalten. Wir treffen auf märchenhafte Figuren wie den von Telemann evozierten Faunen oder den Sirenen von Händel. Und wir betreten mit der Musik Vivaldis den Kosmos der ländlichen Vorstellungswelt: In Vivaldis Violinkonzert RV 362 dreht sich alles um die Jagd. Das von Oktavsprüngen geprägte Hauptthema des ersten Satzes evoziert die typischen – normalerweise vom Horn geprägten – Klänge der Jagd. Vivaldis Flötenkonzert RV 428 hingegen mutet wie eine ornithologische Studie an: Alle Instrumente in hoher Lage übertreffen sich hier in Virtuosität während sie den lieblichen Gesang der Vögel nachzuahmen versuchen.

Giovanni Andrea Sechi (Übersetzung: Matthias Vieider)


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